Alles gibts ein letztes Mal …

(6) „Alles gibt es ein letztes Mal“ – Pfarrkirchen (pnp.de)

mit diesem Eintrag verabschiede ich mich von dieser Seite. Dankend allen, die den Gottesdienst so wunderbar mitgestaltet, begleitet und ermöglicht haben.

Das Lied aus dem Gottesdienst findet sich hier: Gerhard Schöne – Liedtext: Irgendwann (gerhardschoene.de) und live gesungen: (132) Irgendwann – YouTube

In Zukunft bin ich hier zu finden im schönen Oberland.

Evang.- Luth. Dekanat Bad Tölz | „Evangelisch im Oberland – offen, frei und engagiert“ (evangelisch-im-oberland.de)

Vielen Dank, allen die mit mir hier in Pfarrkirchen und im Dekanat das Evangelium lauter verkündet und den Glauben lebendig gemacht haben.

Bleiben Sie gesund und voller Gottvertrauen.

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind. Römer 8,28

Heinrich Soffel

Weihnachten unterwegs (modern: „to go“)

Weihnachten unterwegs (to go)

an Heilig Abend waren viele unterwegs, die Weisen aus dem Morgenland, die Hirten, und selbst das Heilige Paar mit Kind kam gerade von einer beschwerlichen Reise

Dieses Jahr gibt es am 24.12. Weihnachten to go:

Ab 10 Uhr ist die Kirche offen und beleuchtet mit Tannenbaum und Krippe.

Von 15 bis 18 Uhr wird die Krippe unter dem Vordach aufgebaut.
Wer möchte, kann kommen und bekommt dort auch ein Leporello (Darauf sind Weihnachtslieder und die Weihnachtsgeschichte) zum zu Hause singen und Weihnachten feiern und eine rote Weihnachtskerze.

Wer möchte kann auch „nur mit dem Auto vorbeifahren“ und bekommt dann Kerze und Leporello ans Auto gebracht.

Oder wir winken uns im Vorbeifahren/Vorbeigehen freundlich zu.

In der Kirche spielen unsere Organistinnen Orgelmusik.
Nach Absprache ist auch ein stilles Gebet (nur im Familienkreis) in der Kirche möglich.
Bitte setzen Sie sich hierfür mit dem Pfarramt (08561-1414) in Verbindung.

Zum Abschluss um 18 Uhr wird das Weihnachtsevangelium verlesen und gebetet.

Anschließend finden bis einschließlich 10.1. keine Präsenz-Gottesdienste in der Christuskirche statt.

Bitte beachten Sie auch die kurzfristigen Informationen auf unserer Home-Page, dort sind auch Links zu den vielen digitalen Angeboten unserer Kirche und aktuelle Veränderungen zu entnehmen ebenso wie in unseren Schaukästen.

Weihnachten – Christfest

Am Sonntag beginnt der Advent und damit die Vorbereitung auf die Heilige Nacht. Noch wissen wir nicht, was wir bis dahin dürfen, aber eines ist sicher: Christus kommt auf Erden.

Derzeit planen wir so:

zwischen 15 und 18 Uhr kann man vom Parkplatz am Rathaus 2 in den Kirchgarten kommen.

Dort singen (mit Wirkung vom 9.12.-5.1. wegen der Pandemie durch die Staatsregierung verboten) hören wir Weihnachtslieder und die Weihnachtsgeschichte , beten miteinander ….

Von dort kann man durch den Seiteneingang in die Christuskirche gehen

Dort ist die Weihnachtskrippe aufgebaut und der Tannenbaum geschmückt

Unsere Organistinnen spielen live

Durch den Mittelgang geht es dann hinaus … mit einem kleinen Geschenk in ein besinnliches Familienfest.

Ganz wie es der Engel versprochen hat: „Fürchtet Euch nicht!“

Es geht so schnell …

Noch 4 Wochen regulär in Pfarrkirchen, dann Termine in Rummelsberg, München, Rosenheim und Bad Tölz …

Ein letztes Mal gemeinsam Weihnachten feiern und Neujahr.

Abschied am 31.1.2021 so fern und doch so nah.

Studienzeit im Januar und Februar zur Vorbereitung auf das neue Amt: Leitungsamt, Coaching, Spirituelle Auszeit, Besuche bei Dekanen und Superintendenten …

Einführung in des neue Amt am 7.3.2021 und schon jetzt gibt es danach in jeder Woche einen Termin ….

Hoffentlich kommt die Seele da mit und hoffentlich haben wir noch Gelegenheit in einem schönen Rahmen zu feiern und zu danken für all die guten Jahre, die wir miteinander gestalten durften.

Allerrefomeen

Reformation – Allerheiligen – Halloween und das gleichzeitig. So dicht wie dieses Jahr sind die Feiertage selten. Und so sehr wie dieses Jahr habe ich selten den Wandel gespürt, in dem sich unsere Kirche und unsere Gesellschaft befindet. Rottal-Inn, an der Spitze Deutschlands, was die Fallzahlen anbetrifft.

Reformation das heißt neu bilden, also verändern und gleichzeitig wieder erstarken, also verstärken. Gebe Gott dass wir beides gut hin bekommen.

Allerheiligen das meint das Gedenken aller Verstorbenen. Auch dieses Fest wird heuer anders gefeiert. Schließlich bedeutet es auch zugleich die Gemeinschaft der Getauften.

Halloween der wohl vermixteste Brauch. Von den Totengeistern, über Heischebräuche der Armen hin zu süßes oder saures, vom Sommernachtstraum bis zur Freinacht.

Daran musste ich denken, als ich heute an unserer Kirche vorbeiging und eine Zigarettenschachtel im Fenster liegen sah. Rauchopfer, Zeuge angeregter Gespräche …

Guter Gott schenke uns neue Einblicke in Deine Vielfalt und Gegenwart

Stellenwechsel

Nach 14 Jahren in der wundervollsten Gemeinde der Welt, in der ich wirklich sehr gerne und wohlbehalten Pfarrer war und mit meiner Familie lebte, ist es dennoch Zeit zu wechseln.

Das bricht mir einerseits das Herz, denn mit Euch/Ihnen gemeinsam Gemeinde Jesu Christi sein zu dürfen, hat mich täglich mit großer Freude erfüllt. Aber wer die Liste der Pfarrer und Pfarrerinnen seit 1884 in unserem Gemeindehaus durchsieht, erkennt schnell: nur ein weiterer Pfarrer war genauso lange da, wie ich; die anderen im Schnitt nur die Hälfte der Dauer nämlich 7-8 Jahre.

So wartet eine neue Aufgabe auf mich: Dekan in der Gemeinde und im Dekanat Bad Tölz in Oberbayern, nahe meiner Familie und voll mit schönen Jugenderinnerungen. Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und die großen Worte und die großen Erwartungen, mit denen ich dort herzlich empfangen wurde.

Der Abschied wird schnell gehen. Bereits ab 7. Dezember bin ich weitgehend in Studienzeit. Weihnachten und Neujahr werde ich noch einmal viele Gottesdienste halten auch in Gangkofen und Eggenfelden. Es wird im Frühjahr einen Abschiedsgottesdienst zu feiern geben, ein Termin steht noch nicht fest.

Behüte Sie Gott und tausend Dank, für alle guten Gebete und Worte!

Ihr/Euer Pfarrer Heinrich Soffel

https://www.kirchenkreis-muenchen.de/heinrich-soffel-wird-neuer-dekan-im-evang-luth-dekanatsbezirk-bad-toelz

Entscheidungen treffen

PfarrerSoffel

Wie machen wir weiter als Gemeinde? Trotzig Gottesdienste feiern?! Trotzig alles einstellen!? Gerne wollen wir „das alles und noch viel mehr;“ versuchen es zu vielen recht zu machen und verärgern dabei andere. Weihnachten in der Kirche zehnmal am 24.12. oder im Garten oder im Live-Stream oder doch wie alle Jahre wieder…

Corona macht mir auf neue Weise deutlich, wie schwer das mit dem Entscheiden ist. Und vor allem, wie schwer es fällt, Entscheidungen anderer mitzutragen, zu ertragen oder zu befolgen. Das gilt für die Mund-Nase-Schutz-Masken, für das Feiern von Hochzeiten oder die Besuche in Heimen oder den Zugang zu den Kindertagesstätten. Auch ich ertappe mich bei einer gewissen Sturheit, Gewohntes weiter zu machen oder Neues erst einmal kritisch zu beäugen.

Aber dann erinnere ich mich an die vielen Momente, in dem „Neues zu wagen“ mich bereicherte, mich wachsen ließ und im Nachhinein das wohl größte Geschenk war, das Gott mir gemacht hat. Andere entscheiden immer wie gut über und für uns. Weil ich das erfahren habe, ist mir nicht bang. Denn alle Versöhnung ist mehr als die Sorgen, die ich mir mitunter mache. Das wurde uns bei unserer Taufe zugesagt, und ermutigt mich auch in dieser Zeit, hoffnungsfroh auf das zu blicken, was kommen mag. Veränderungen gelingen gut:

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
(2. Korinther 5,17ff )

Sommergottesdienste gehen zu Ende

Gottesdienst im Garten

Neue Formen finden und doch Bewährtes bewahren. Das ist uns ein wichtiges Anliegen. Als durch die Pandemie und den Lockdown alles heruntergefahren wurde haben wir zuerst digital Gottesdienst gefeiert. Auf Anfrage hat Pfarrer Heinrich Soffel zuerst zweimal die Woche eine Andacht verschickt. Mit den Jugendlichen wurde über discord Osternacht gefeiert und auf youtube und der homepage zugänglich gemacht. Als dann im Mai die Erlaubnis kam, wieder Gottesdienst zu feiern beschloss der Kirchenvorstand im Kirchgarten zu feiern. Als Gemeinde im Kreis stehend und die Predigt von der alten Kastanie aus. Unkompliziert und wunderbar. Bis auf einen Sonntag, bei dem Pfarrer Soffel im strömenden Regen predigte, war das Wetter gewogen. „Eine Gemeinschaft ist entstanden. Neue Menschen haben zu uns gefunden.“ Mit der Zeit entstand ein Altar; und zuletzt wurde sogar miteinander gesungen. Sogar Taufen wurden im Garten gefeiert. So schön, dass die Tauffamilien gar nicht mehr nach Hause wollten. Diese Zeit neigt sich dem Ende zu. Es wird Herbst und die Gemeinde geht wieder in die Kirche. Irgendwie merkwürdig. Einerseits schade andererseits endlich. Auf jeden Fall wird diese Zeit allen Besuchern als lichte und schöne Erinnerung im Herzen bleiben.